Österreichs Militär bekämpft den Terror gegen Staat und Gesellschaft - Juden sind unerwünscht

 

Bei einer Konferenz am Montag kam es zum Eklat. Der Autor musste vorzeitig in Begleitung zweier Militärpolizisten gehen.

 

 

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ADL Shocked and Horrified at Mass Shooting Attack on LGBTQ Club in Orlando

New York, NY, June 12, 2016 … The Anti-Defamation League (ADL) today expressed shock and horror at the unconscionable attack at The Pulse nightclub in Orlando apparently targeting the LGBTQ community, an attack that is now confirmed as the largest mass shooting in American history and one apparently inspired by an Islamic extremist ideology.

The suspected shooter, 29-year-old Omar Mateen of Fort Pierce, Florida, reportedly pledged allegiance to the terrorist group ISIS, and authorities say he mentioned the Boston Marathon attacks in a 911 call to police as he carried out the shootings, which killed at least 50 people.

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Kampfgeist

Von Biyamin Rose, Wien. Foto: Eli Itkin

Publiziert in Mishpacha Magazin, 8.6.2016

Während die jüdische Existenz in Europa immer schon prekär war, haben die massive muslimische Einwanderung in den letzten fünf Jahren und der gleichzeitige Aufstieg der rechtsextremen politischen Parteien die Sicherheitssituation der Juden noch verschlimmert. Nur zwei Wochen nachdem der Kandidat einer rechtsextremen Partei beinahe zu Österreichs Präsident gewählt wurde, versammeln sich Rabbiner aus allen Teilen des Kontinents in Wien, um für die Zukunft, von der sie wissen, dass sie nicht leicht wird, Strategien zu entwerfen und Prioritäten zu setzen.

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Das Leben als Jude in Wien

von Rifka Junger (Mishpacha Magazin, 8.6.2016)

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Wien die Heimat von rund 170.000 Juden. Nach Österreichs Übernahme durch Deutschland im Jahre 1938 konnten rund zwei Drittel der Mitglieder der jüdischen Gemeinde fliehen, während ein Drittel deportiert und/oder ermordet wurde.

 

 

 

 
 

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“Kein Kosher-Stempel für die FPÖ“

Interview mit Pinchas Goldschmidt, Oberrabbiner von Moskau, über die Verführung der Juden durch die extreme Rechte und muslimische Zuwanderung.

Von Samuel Laster und Christa Zöchling (profil Nr.23/ 6.6.2016)

Profil: Hätten Sie die Rabbinerkonferenz auch dann in Wien abgehalten, wenn Österreich einen rechtsnationalen Präsidenten gewählt hätte?

Goldschmidt:  Ich glaube schon. Im Jahr 2000, als Jörg Haiders Partei in die  Regierung kam, haben wir die europäische Rabbinerkonferenz aus Protest nach Bratislava verlegt. Aber die Lage in ganz Europa hat sich heute zugespitzt. Ich habe gehört, dass sehr viele Gemeindemitglieder in Wien Norbert Hofer ihre Stimme gegeben haben. In Frankreich wählen nicht wenige  Juden den Front  National. 

 

 

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Wie hältst du’s mit der FPÖ?

Nun schwelt auch in der jüdischen Gemeinde in Wien der Konflikt über den richtigen Umgang mit der Rechtspartei.

von Christa Zöchling und Samuel Laster (profil 23/6.6.2016)

Pinchas Goldschmidt, Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz, ist ein unerschrockener Mann, auch wenn er es vermeidet, Frauen die Hand zu geben. Einer seiner Urgroßväter war Rabbiner in der Leopoldstadt.  Die Wiener Verwandten kamen in Auschwitz ums Leben. Im Alter von 24 Jahren übernahm er ein Rabbinat in Moskau. An unangenehme Auseinandersetzungen ist er gewöhnt. Mit seiner Wortmeldung, eine nicht unbeträchtliche Zahl europäischer Juden gäbe Parteien der extremen Rechten ihre Stimme, hat er heimische Funktionäre in größte Verlegenheit gebracht.


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Freiheitliche Antisemitismusförderung

Autor: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Zusammen mit "Menschen jüdischen Glaubens" kämpfe die FPÖ "gegen Antisemitismus, den radikalen Islamismus [und] für den Erhalt unseres christlich-jüdischen Abendlandes Europa", ließ FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache am 2. Juni d. J. via Facebook verlauten.

Bereits einen Tag zuvor hatte sich an selber Stelle der freiheitliche Europaabgeordnete Georg Mayer fast gleichlautend geäußert. Beide Bekundungen fügen sich in die über die letzten Jahre intensivierten Bemühungen der Partei ein, den Anstrich des Antisemitischen abzustreifen.

Unter anderem verschrieb sich auch der von der FPÖ 2013 unter Beteiligung Straches und dem Vorsitz von Nationalratsabgeordneten Werner Neubauer präsentierte Verein SOS Abendland einer Rahmung des "Abendlandes" als "christlich-jüdisches" (vgl. http://volksgruppenv1.orf.at/diversitaet/aktuell/stories/64428.html). Seither war von dem Verein nicht viel zu vernehmen – seine freiwillige Selbstauflösung wurde vor Kurzem rechtskräftig.

 

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Israels Einwohnerstatistik- 8.522 Millionen Einwohner

Am Vorabend des Unabhängigkeitstages hat das Zentralamt für Statistik wie in jedem Jahr die wichtigsten Einwohnerdaten veröffentlicht.

Demnach hat Israel heute 8,522 Millionen Einwohner, bei der Staatsgründung vor 68 Jahren waren es noch 806.000 gewesen. Die Einwohnerzahl hat sich also mehr als verzehnfacht.     

                    

74,8% der Einwohner (etwa 6,377 Millionen) sind jüdisch, 20,8% Araber (etwa 1,771 Millionen). Mit 374.000 gehören etwa 4,4% der Einwohner keiner der beiden Gruppen an und sind etwa nicht-arabische Christen oder Angehörige anderer oder gar keiner Glaubensgemeinschaften.

 

 

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Unter seinen vielen unfassbaren Wahlkampfäußerungen betreffen Donald J. Trumps vielleicht wichtigste seine eventuelle Rolle als Präsident der Vereinigten Staaten.

Als ihm gesagt wurde, dass Uniformierte seinen rechtswidrigen Befehl als Präsident Gefangene zu foltern und Zivilisten zu töten nicht befolgen würden, antwortete Trump drohend: "Sie werden sich nicht weigern. Sie werden es nicht ablehnen, glauben Sie mir." In Reaktion auf Kritik durch den Sprecher des Repräsentantenhauses sprach Trump wie ein Mafiaboss: "Paul Ryan, den kenne nicht gut, aber ich bin sicher, dass ich mit ihm gut auskommen werde. Und wenn nicht? Dann wird er einen hohen Preis dafür zahlen müssen." In seiner Beschwerde, dass das internationale Ansehen der Vereinigten Staaten zurückgegangen ist, versprach Trump Ausländer dazu zu bringen "unser Land zu respektieren" und "unser Oberhaupt zu respektieren", indem er eine "Persönlichkeitsaura" schaffen wird. In Bezug auf die Medien, die er verachtet, sagte Trump: "Ich werde unser Verleumdungsrecht öffnen, so dass wir sie, wenn sie bewusst negative und furchbare und falsche Artikel schreiben, verklagten und eine Menge Geld machen können."


 

 


 

Ansturm auf Arabisch-sprachige Facebook-Seite des Außenministeriums - wegen eines Kochrezepts

Tscholent (c) Wikipedia

Auf der Facebook-Seite des israelischen Außenministeriums ist man an virtuelle Konfrontationen mit Palästinensern zu staatlichen und sicherheitspolitischen Themen gewohnt, aber in dieser Woche entstand dort ein Streit aus einem völlig anderen Grund: einem Rezept für Chamin.

Chamin ist ein Eintopfgericht, das meist am Schabbat gegessen wird. Die Rezepte variieren je nachdem, woher die Familien ursprünglich kommen. Europäische Juden nennen das Gericht Tscholent.


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Tel Aviv - Hauptstadt für Vegetarier

Welche ist die beste Stadt für Vegetarier? Das Reisemagazin Conde Nast Traveler meint überzeugt: Tel Aviv. Als ‚Hauptstadt für vegetarisches Essen‘ verfügt es über eine „beeindruckende Menge an gemüse-orientierten Restaurants“. Zudem sind vielerorts auch Veganer- oder Vegetarier-freundliche Menüs in fleischservierenden Einrichtungen erhältlich.

Mit dieser Einschätzung ehrte das Magazin nicht als erstes Tel Aviv für seinen Erfolg im Errichten eines Veggi-Marktes. Bereits vergangenen Frühling bezeichnete Daily Meal die Stadt als Top-veganes Reiseziel der Welt, noch vor New York, Portland und Berlin.

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In eigener Sache

 

 

Die Jüdische – Verein zur Erhaltung kultureller Vielfalt

Bankverbindung:

IBAN: AT26 1200010006999758

BIC: BKAUATWW

 

Unsere letzten kritischen Texte  waren offenbar der Anlass, dass Samuel Laster zur letzten Kultusratsitzung - einmalig und nur für diesen Abend -der Zutritt mit einer fadenscheinigen Begründung verwehrt wurde. Das viele Lob und die zahlreichen positiven Reaktionen von vielen unzufriedenen Gemeindemitgliedern bestärken uns weiter zu machen. Wir erhalten laufend neue Informationen und könnten -  angesichts der Fülle - nahezu täglich viele, viele Texte über die Missstände in der IKG schreiben.
 
Wenn Sie auch Informationen für uns haben oder uns unterstützen wollen, schreiben Sie bitte an: editor(at)juedische.at

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Warum es kein Gemeinschaftsgebet verschiedener Religionen geben kann

Das gemeinsame Auftreten von Vertretern unterschiedlicher Religionen, woran wir uns in Österreich, Gott sei Dank, bereits gewöhnt haben, ist ein großes Zeichen, was es in dieser Häufigkeit und Prominenz in kaum einem anderen Land gibt.

Rabbiner Schlomo Hofmeister zu Chanukka

Als Hindus, Buddhisten, Muslime und Juden werden wir, bei den verschiedensten Anlässen, von christlicher Seite jedoch auch immer wieder mit dem Wunsch konfrontiert, an einem gemeinschaftlichen, interreligiösen Gebet teilzunehmen. Dies ist jedoch für uns sowohl konzeptuell, als auch inhaltlich äußerst problematisch, und unsere diesbezüglich prinzipiell ablehnende Haltung stößt leider sehr häufig auf Unverständnis auf christlicher  Seite.

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Zehn tödliche Lügen über Israel

Von RON DERMER

Übersetzung: Maria Kallenberg

Während israelische Bürger von palästinensischen  Terroristen niedergemacht werden, wird auch die Wahrheit über den israelisch-palästinensischen Konflikt von einer Kampagne bösartiger Lügen niedergemacht. Hier sind zehn der schädlichsten Mythen über die gegenwärtigen Angriffe:

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Wenn der Kindergarten – Inspektor kommt…

 

Satire von Ernst Meir Stern*

Im Zuge der öffentlichen Erregung um angeblich salafistisch / islamistisch geführte Kindergärten wird eine rigorose Kontrolle durch den Magistrat gefordert und mancherseits der Gedanke ventiliert, man müsse  gerechterweise auch Kindergärten anderer Religionsgemeinschaften überprüfen. Insbesondere auf erzieherische Inhalte, die Kinder frühzeitig mir Gewalt konfrontieren und einschüchtern, oder den armen Hascherln vermitteln, nur ihr Glaube sei der einzig Wahre und sie damit etwas Besseres. Der Integrationsminister bewahre uns davor!

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Habemus Rabbam!

 

Oberrabbiner – Kür mit einigen Misstönen


von Ernst Meir Stern, 22.12.2015

Im Plenarsaal der IKG gab es nur noch Stehplätze, Vertreter der schreibenden Zunft waren da, und auch die Damen und Herrn Kultusvorsteher waren – ausnahmsweise - nahezu vollzählig angetreten. Stand doch die Präsentation des künftigen Oberrabbiners auf der Agenda, und ein vorausgegangener Newsletter der Fraktion Chaj ließ eine stürmische Debatte erwarten.

Mutmaßten die Oppositionellen um Mag. Martin Engelberg doch, dass, und nicht zum ersten Mal, über den Kultusvorstand einfach „drübergefahren“ werden sollte.

Vorweggenommen: Der angekündigte „Sturm im Wasserglas“ entpuppte sich bestenfalls als Säuseln im Schnapsgläschen. Stellte sich doch bald heraus, dass alles, (soweit für den unbefangenen Berichterstatter nachvollziehbar), alles seine demokratische Ordnung gehabt hatte.

Arie Folger ist neuer "Chief-Rebbe" in Wien
ab 1.7.2016

Mehr infos hier: http://rabbifolger.net/

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Mit Sicherheit ein Skandal

Wie die jüdische Gemeinde Wiens das Leben ihrer Mitglieder riskiert und ihre verdienten Sicherheitsleute betrügt  

von Alexandra Hahlweg und Samuel Laster, 17.12.2015

Unsicherheit erfaßte die Gemeinde zu Chanukka: Die traditionelle Chanukkia von Chabad Lubawitsch sollte diesmal nicht wie jedes Jahr am Stephansplatz  erleuchtet werden. Schon eine Woche vor Chanukka „berichtete“ eine Journalistin in ihrem Blog „Jüdisches Leben“ in der Wiener Zeitung, dass es aus Sicherheitsgründen keine Chanukkia geben würde. Die Verfasserin der Falschmeldung schreibt im Sinne der Führung der IKG weichgespülte Fließbandtexte, die oft nichts anderes sind als plumpe PR. Die Schreiberin ist Angestellte der Hauszeitung der IKG, die fast so unabhängig ist, wie früher die Prawda von der KPdSU. Recherche war gestern, gezielte Fehlinformation ist heute scheinbar Realität.

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IKG - Bürgerparlament zur Flüchtlingsproblematik

(erschienen im "Bund"- Zeitung für werktätige Juden und von ihnen)

von Ernst M. Stern

Ein Flüchtlingsstrom überschwemmt seit Monaten Österreich, Ende nicht in Sicht. Zigtausende haben um Asyl angesucht. Angesichts der antisemitisch motivierten Terrorakte islamistischer Extremisten in Europa brennt auch – und besonders - Wiens Juden das Thema „Flüchtlings – und Asylpolitik“ förmlich unter den Nägeln. Die Kultusgemeinde berief ein Bürgerparlament ein, in dem Gemeindemitglieder ihre Erfahrungen, Ängste und Vorschläge sowie Fragen an eine Expertenrunde einbringen sollten. Der bund war dabei.

 

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Helfen Sie IsraAID helfen! 

                                                                                             19.09.2015

Heute Morgen Lesbos/Griechenland

IsraAID, gegründet 2001, ist eine israelische gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation. Seit mehr als einem Jahrzehnt sind beispielsweise medizinische Teams, Such- und Rettungsmannschaften, Psychologen und Trauma-Experten weltweit unterwegs um zu helfen. Sei es in Myanmar, im Sudan, in Japan, in Kenia, um nur einige Länder zu nennen - die HelferInnen von IsraAID sind immer vorne dabei, wenn Menschen in Not sind. IsraAID wird von vielen jüdischen Gemeinden in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich ... (Österreich bisher ausgenommen) und dem israelischen Staat unterstützt.

IsraAID hilft den Flüchtlingen in Europa und "die Jüdische" bittet nun Sie, liebe Leser und Leserinnen um Unterstützung: Bitte helfen Sie IsraAID helfen!

http://israaid.co.il/donate

Konto: IsraAID - The Israel Forum for International Humanitarian Aid
Bank: Bank Ha Poalim LTD  
Bank Address: 105 Arlozorov St. Tel Aviv  
U.S. Intermediary bank name: Poalim NY U.S. Intermediary
Swift code: POALUS33 U.S.
Intermediary ABA code: 026008866
IBAN: IL73-0126-0800-0000-0435937

Ein paar Bilder von heute Morgen aus Serbien. Flüchtlinge nutzen die Babybauchtragen, die IsraAid in Israel in einer wunderbaren Aktion gesammelt hat. IsraAID leistet hier humanitäre Hilfe und unterstützt die Flüchtlinge bei ihrer beschwerlichen Reise:

 


 

 Ein Dichter zieht in den Krieg

 

Als an Jom Kippur im Jahre 1973 Krieg ausbrach, war Leonard Cohen gerade auf Tour auf der griechischen Insel Hydra • Er ließ alles stehen und liegen, verließ seine Frau und seinen Sohn und machte sich auf nach Israel • "Ich werde gehen und Ägyptens Kugel aufhalten," sagte er.

von Neta Bar-Yosef (Israel Hayom)

 

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Die Umkehr des Ori Gruder

Ein Mann wird mit 30 religiös, mit 44 will er die Welt der Charedim filmisch darstellen.

von Samuel Laster

Wir gehen beten. Eine kleine Gruppe hat sich in der kleinen Betstube in Wiens Innenstadt versammelt. Ori Gruder hat einen Film gedreht und sich Gedanken über Sexualaufklärung für männliche jüdische Jugendliche gemacht. „Worum geht es im Film“, fragt der Rabbiner den Filmemacher Gruder. „Es geht um die Bewahrung des Bundes“, so Gruder . „Ein wichtiges Thema“ sagt der Rabbiner . Ob er sich den Film ansehen wird,  das will unser  Rabbiner P. „noch nicht sagen“.

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